Ausbildungsstart 2019

Mit Konfetti ins neue Ausbildungsjahr

Die Nervosität vor dem ersten Ausbildungstag ist groß: Klappt alles auf dem Weg zur Ausbildungsstelle? Kann ich den beruflichen Anforderungen gerecht werden? Und werde ich mich mit den anderen Auszubildenden anfreunden?

BeMünster-Bielefeld

Beginner-Party BASF

Nicht in allen, doch zumindest in einer dieser Fragen konnten die Jugendauszubildendenvertretungen (JAV) der großen Chemieunternehmen BASF-Coatings (Münster) und Baxter Oncology (Halle) den Neuankömmlingen eine Last von den Schultern nehmen. Denn sie organisierten bereits vor dem offiziellen Ausbildungsstart ein Treffen, bei dem die angehenden Chemikanten, Lacklaboranten und Industriekaufleute einander in entspannter Atmosphäre kennenlernen konnten.

Bez. Münster-Bielefeld

Beginner-Party BASF

Unterstützung leistete die IG BCE, die ihre Jugendtreffs in Marl und Oer-Erkenschwick als Veranstaltungsorte zur Verfügung stellte. „Auf der Hinfahrt saßen etliche noch alleine im Bus“, berichtet Kimberly, JAV-Vorsitzende bei Baxter. „Auf der Rückfahrt aber haben sich dann alle zu Gruppen zusammengefunden und wild durcheinander geredet.“

Dank kleiner Partyspiele war das Eis nämlich schon kurz nach der Ankunft schnell gebrochen. Mit Teamgeist, Geschicklichkeit und dem Willen, sich selbst nicht ganz so ernst zu nehmen, absolvierten die Auszubildenden die gestellten Aufgaben mit Bravour, so dass jeder mit einer prall gefüllten IG BCE-Bauchtasche belohnt wurde. Beim gemeinsamen Grillen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Gespräche anschließend vertiefen.

Bez. Münster-Bielefeld

Beginner-Party BASF

Der Erfolg der Aktion sei langfristig spürbar, erklärt JAVi Patricia, die den Beginner-Tag der BASF bereits zum siebten Mal begleitete: „In den Vorjahren sind oft nach Ausbildungsberufen getrennte Freundeskreise entstanden. Das ist durch dieses erste gemeinsame Treffen mittlerweile anders.“ Ihr Kollege Salih pflichtet ihr bei: „Ich sehe in dieser Aktion eine große Chance, den Zusammenhalt der Azubis untereinander zu stärken und sie an unsere gewerkschaftliche Arbeit im Betrieb heranzuführen.“

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